2. Januar 2024 / Aktuell

Hochwassergefahr im Dümmerland: Region kämpft gegen die Fluten

Das Hochwasser hat die Region fest im Griff.

Hochwassergefahr im Dümmerland: Region kämpft gegen die Fluten

Foto © Nicola Felix Putthoff / Hunteburg

Das Dümmerland, bekannt für seine malerischen Landschaften und den idyllischen Dümmer See, steht seit Dezember 2023 vor einer ernsthaften Herausforderung: Das Hochwasser hat die Region fest im Griff.

Die Flüsse Hunte, Großer Diekfluss, die Weser und weitere Gewässer sind über die Ufer getreten, und die damit einhergehenden Gefahren stellen die Bewohner und die Infrastruktur vor massive Probleme.

Foto © Nicola Felix Putthoff / Schäfer Hof - Dümmer See

Die Auswirkungen des Hochwassers sind vielfältig und betreffen nicht nur ländliche Gebiete, sondern auch städtische Zentren wie zum Beispiel Barnstorf und Vechta. Hier sind zahlreiche Straßen und Häuser von den Wassermassen betroffen, und die Bewohner kämpfen täglich damit, ihre Keller leerzupumpen.

Foto © Nicola Felix Putthoff / Ochsenmoor

Besonders kritisch ist die Situation in Barnstorf und Vechta, wo der Pegelstand der Flüsse so stark angestiegen ist, dass einige Brücken für den Verkehr gesperrt werden mussten. Auch in überfluteten Gebieten wie Hunteburg und am Dümmer See im Ochsenmoor wurden Straßen komplett gesperrt, um die Sicherheit der Bewohner zu gewährleisten.

Die Einsatzkräfte vor Ort arbeiten unermüdlich daran, die Situation unter Kontrolle zu bringen. Sie appellieren an die Bevölkerung, sich von den abgesperrten Gebieten fernzuhalten, um die Rettungskräfte nicht zu behindern und sich selbst nicht in Gefahr zu bringen. Diese Aufforderung richtet sich auch an Schaulustige und Hochwassertouristen, die gebeten werden, die betroffenen Gebiete zu meiden.

 

Foto © Nicola Felix Putthoff

Die Wetterprognosen für die kommenden Tage deuten auf anhaltenden Dauerregen hin, was die Hochwassersituation weiter verschärfen könnte. Die Städte im Dümmerland planen, die Bevölkerung fortlaufend über den aktuellen Stand zu informieren. Dazu werden aktuelle Informationen auf den Webseiten der Gemeinden und Städte bereitgestellt. Ein regelmäßiger Besuch dieser Seiten wird dringend empfohlen, um auf dem Laufenden zu bleiben und gegebenenfalls notwendige Maßnahmen zu ergreifen.

Foto © Nicola Felix Putthoff / Hunteburg

Auch die tierischen Bewohner der Region stehen vor großen Herausforderungen. Die Fluten haben nicht nur Lebensräume zerstört, sondern auch Ängste und Unsicherheiten unter den Tieren ausgelöst.

Die tierische Vielfalt im Dümmerland ist beeindruckend, von Wasservögeln bis hin zu den Bewohnern der umliegenden Wälder. Doch das Hochwasser hat nicht nur Straßen und Häuser überflutet, sondern auch die natürlichen Lebensräume der Tiere in Mitleidenschaft gezogen. Viele Tiere sind verängstigt, haben ihre Nester und Rückzugsorte verloren und kämpfen nun buchstäblich ums Überleben.

Foto © Nicola Felix Putthoff

Vögel, die normalerweise an den Ufern der Flüsse und Seen nisten, sind gezwungen, nach neuen Plätzen Ausschau zu halten. Säugetiere, Reptilien und Amphibien sehen sich mit der Notwendigkeit konfrontiert, höhere Gebiete aufzusuchen, um dem steigenden Wasserstand zu entkommen. Die Unterstützung der Bevölkerung ist daher nicht nur für die Menschen, sondern auch für die Tiere von entscheidender Bedeutung.

Tierheime, Naturschutzorganisationen und freiwillige Helfer setzen sich dafür ein, den Tieren in dieser schwierigen Zeit beizustehen. Dazu gehören die Bereitstellung von temporären Lebensräumen, Nahrungsmitteln und medizinischer Versorgung. Freiwillige werden ermutigt, sich an örtlichen Tierschutzorganisationen zu wenden, um ihre Hilfe anzubieten und konkrete Bedürfnisse zu erfahren.

Ein weiterer Aspekt, der nicht übersehen werden sollte, ist die Sensibilisierung für die Bedürfnisse der Tiere in den betroffenen Gebieten. Die Bevölkerung wird dazu aufgerufen, aufmerksam auf verletzte oder verängstigte Tiere zu achten und sofort Hilfe zu holen, wenn dies erforderlich ist.

Foto © Nicola Felix Putthoff - Hüde

In dieser Zeit der Krise zeigt sich die Solidarität nicht nur gegenüber den Mitmenschen, sondern auch gegenüber den Tieren, die einen integralen Bestandteil der Natur im Dümmerland darstellen. Gemeinsam können die Bewohner des Dümmerlandes dazu beitragen, die Auswirkungen des Hochwassers auf die Tierwelt zu minimieren und einen Beitrag zum Schutz der Natur und ihrer Bewohner zu leisten.

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Video © Nicola Felix Putthoff

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