Der Kirchplatz, ist dreieckig angelegt. Er war früher von kleinen „Spiekern“ (Speichern), umgeben, ein solcher ist z.B. das Kleine Haus. Die früheren „Spieker“ -mit den Giebelfronten zum Kirchplatz, hatten zwischen sich nur schmale Durchgänge, die in unruhigen Zeiten von den Bewohnern zu ihrem Schutz versperrt wurden. Der Kirchplatz war bis zur napoleonischen Zeit (1806-1813) ein Friedhof. Rund 30 000 Tote sollen hier begraben liegen. Da die Begräbnisstätte damals aus den Ortschaften verlegt werden musste, bekam das damalige Essen („Bad“ seit 1902) außerhalb des Ortes einen neuen Friedhof.
Heute ist der Kirchplatz ein gemütlicher Ort, der zum Verweilen, Einkaufen und bei den anliegenden Gastronomen zum Schlemmen einlädt. Außerdem findet jeden Donnerstag von 13 bis 18 Uhr ein Wochenmarkt statt.

